Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die gewöhnlich vor dem dritten Lebensjahr beginnt.
Es handelt sich um eine Störung der Wahrnehmungsverarbeitung und des zielgerichteten Handelns.
Menschen mit Autismus haben intakte Sinnesorgane, mit denen sie die zahlreichen Reize aus der Umgebung zwar grundsätzlich aufnehmen, jedoch nicht richtig miteinander verbinden, einordnen und verstehen können.
Insbesondere die vielen verschiedenen Reize, die wir Menschen aussenden, sind von Menschen mit Autismus überhaupt nicht mehr einzuordnen und zu verstehen. So läßt sich die Hinwendung zu einfachen, klaren, immer wiederkehrenden Reizen erklären: Es ist ein Versuch, eine Klarheit und Verstehbarkeit der Umwelt zu erreichen.
Die Bedeutung neurologischer, genetischer oder biochemischer Ursachenfaktoren konnte bislang nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Die aktuelle Forschung konzentriert sich derzeit auf den genetischen Bereich.
Beeinträchtigungen in der Kommunikation:
Beeinträchtigungen in der sozialen Interaktion:

